03:04 min | 26.07.2021 | Das Erste

Schwimmen: Köhler im Finale über 1500 Meter Freistil dabei

Schwimmen

Köhler schwimmt ins Olympia-Finale

Schwimmerin Sarah Köhler hat bei den Olympischen Spielen über 1.500 m den Endlauf erreicht. Annika Bruhn und Isabel Gose zogen ins Halbfinale ein. Celine Rieder und David Thomasberger schieden aus.

Gose und Bruhn qualifizierten sich über 200 Meter Freistil für das Halbfinale. Die 28-jährige Bruhn blieb in 1:57,15 Minuten zwei Hundertstelsekunden unter ihrer Bestzeit und wurde Gesamt-13. "Es hat sich echt gut angefühlt", sagte sie anschließend.

Gose: "Meine Beine haben so gezittert"

Gose schlug trotz missglückten Starts nach 1:56,80 Minuten an und wurde damit Neunte. Die 19-Jährige hatte wenige Stunden zuvor im Finale über die doppelte Distanz einen starken sechsten Platz belegt.

Gose ist zum ersten Mal bei Olympia dabei - und war sichtlich nervös. Ihr Start sei "eine Katastrophe" gewesen, befand sie nach dem Vorlauf. "Meine Beine haben so gezittert, ich weiß nicht, was da los war. Die Aufregung bleibt nicht weg."

Vorlaufschnellste war die Amerikanerin Katie Ledecky in 1:55,28. Das Halbfinale findet in der Nacht zum Dienstag (27.07.2021) statt.

Köhler im Finale - Rieder nicht in Topform

Sarah Köhler erreichte über 1.500 Meter Freistil in 15:52,67 Minuten als Vorlaufdritte und insgesamt als Sechste das Finale. Die 27-Jährige war damit knapp vier Sekunden langsamer als bei ihrem deutschen Rekord.

"Ich war heute ein bisschen hektisch im Wasser, im Finale muss ich ein bisschen Ruhe reinbringen. Dann hoffe ich, dass es nochmal schneller wird", sagte Köhler: "Die Karten werden im Finale sowieso neu gemischt."

Celine Rieder enttäuschte indes über die gleiche Strecke und blieb weit hinter ihren eigenen Erwartungen zurück. Die 20-Jährige schwamm 16:32,57 Minuten, 23 Sekunden langsamer als ihre Bestzeit. Vorlaufschnellste war wie erwartet die fünfmalige Olympiasiegerin Katie Ledecky aus den USA.

Frühzeitiges Aus für Thomasberger

Eine bittere Enttäuschung erlebte auch David Thomasberger. Der 25-Jährige war weit von seiner Bestleistung entfernt und blieb über 200 Meter Schmetterling mit 1:56,04 Minuten genau eine Sekunde hinter seiner nationalen Rekordzeit. Thomasberger wurde damit nur Gesamt-17. - das frühzeitige Aus für den Schwimmer von der SGS Leipzig.

"Das kotzt mich richtig an"

"Dass ich hier rausgeflogen bin als 17., kotzt mich richtig an, aber ich kann es nicht ändern", sagte Thomasberger im ZDF. Vorlaufbester war der Ungar Kristof Milak in 1:53,58.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Sportschau | Olympia 2020 in Tokio | 22.07.2021 | 09:05 Uhr

Stand: 26.07.21 14:31 Uhr