Die Deutsche Susann Schuetzel (oben) hat die Französin Sandrine Aureires im Griff. Die sehbehinderte Diplom-Sozialpädagogin Susann Schützel vom JC Frankfurt (Oder) glänzt in der Klasse bis 52 kg glänzt bei den Paralympics in Athen am 18.09.2004 gegen die die fünffache Welt- und Europameisterin aus Frankreich mit einem vorzeitigen Sieg (Ippon) und erkämpft bei der Judo-Premiere der Frauen auf Anhieb die Goldmedaille. © (c) dpa - Sportreport

Athen 2004: Die Frauen auf Vormarsch

Bei den Paralympics in Athen stellen die 1.160 teilnehmenden Frauen (von insgesamt rund 4.000 Athleten aus 130 Ländern) einen Rekordanteil von 31 Prozent. Sie debütieren dabei im Judo und Sitz-Volleyball. Als Vorgeschmack auf die Spiele von Peking 2008 nimmt China mit 141 Medaillen die Top-Position in der Nationenwertung ein. Auch verzeichnen die Paralympics von Athen erneut ein gestiegenes Medieninteresse. Und mit der Größe wächst auch der Betrug. Von 680 Dopingtests sind zehn positiv. Neu in Athen: Die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Grundtransport übernimmt der Organisator.

Leichtathlet Wojtek Czyz mit dreimal Gold

In Athen läuft und springt ein deutscher Athlet ins Rampenlicht: Der Unterschenkelamputierte Wojtek Czyz holt in beeindruckender Manier Gold über 100 m, 200 m sowie im Weitsprung. Mit Rang acht der Gesamtwertung verbessert sich das deutsche Team im Vergleich zu Sydney 2000 um zwei Plätze. Mit 19-mal Gold und insgesamt nur 78 Medaillen können die Deutschen jedoch nicht ganz zufrieden sein.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Sportschau | Paralympics 2020 | 25.08.2020 | 13:00 Uhr