Basketballspiel zwischen den USA und Israel während der Paralympics 1960 in Rom © imago/United Archives Foto: United Archives

Rom 1960: "Weltspiele der Gelähmten"

Mit der wegweisenden Entscheidung, die Spiele von 1960 in der Olympia-Stadt Rom auszutragen, wird Sir Ludwig Guttmanns Vision von internationalen Wettkämpfen als Äquivalent zu den Olympischen Spielen realisiert. Die Wettbewerbe von 1960 werden offiziell als die 9. Jährlichen Internationalen Stoke Mandeville Games anerkannt.

Den Begriff "Paralympische Spiele" erkennt das Internationale Olympische Komitee (IOC) erst 1984 an. Ein Start ist in Rom ausschließlich den Gelähmten vorbehalten. Insgesamt kämpfen rund 400 Sportler aus 23 Ländern um die Medaillen. Zu den herausragenden Athleten dieser Wettbewerbe gehören der Italiener Franco Rossi im Fechten und der britische Leichtathlet Dick Thompson.

Zander holt acht Medaillen

Aus deutscher Sicht sticht die Athletin Zander heraus, die insgesamt acht Medaillen, davon sechsmal Gold, in vier verschiedenen Wettbewerben - Leichtathletik, Tischtennis, Bogenschießen, Schwimmen - mit nach Hause bringt. Sieben Medaillen gehen an Marlene Muhlendyck, die im Schwimmen, in der Leichtathletik und im Tischtennis erfolgreich ist. Das deutsche Team erringt insgesamt 30 Medaillen und liegt auf Rang drei der Nationenwertung.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Sportschau | Paralympics 2020 | 25.08.2020 | 13:00 Uhr