Die 17-jährige Carol Bryant (l.) gewinnt bei den Paralympics 1964 in Tokio die Goldmedaille im Rollstuhlrennen über 60 Meter. © imago/United Archives Foto: United Archives

Tokio 1964: Prinz Akihito gibt sich die Ehre

5.000 Zuschauer besuchen die Eröffnungszeremonie der Paralympics auf dem Oda Field im olympischen Dorf. Unter ihnen befinden sich Seine Kaiserliche Hoheit Prinz Akihito und Prinzessin Michiko. Sowohl die lokale als auch die nationale Presse berichten ausführlich. Eine der heute beliebtesten Disziplinen feiert 1964 Premiere: das Rollstuhlrennen der Männer und Frauen - damals über 60 m.

USA führen Medaillenspiegel an

An der Spitze des Medaillenspiegels stehen nach 144 Entscheidungen die USA vor Großbritannien und Italien. Neben den schon in Rom erfolgreichen Franco Rossi und Dick Thompson feiern die Bogenschützin Margaret Harriman aus Zimbabwe, der Fechter Serge Beck aus Frankreich sowie die Leichtathleten Ron Stein (USA) und Daniel Erasmus (Südafrika) beachtliche Mehrfach-Erfolge. Mit nur zwölf Medaillen und Platz neun der Gesamtwertung bleibt das deutsche Team deutlich hinter dem Erfolg von 1960 zurück. Erfolgreichster Athlet ist Walter Prössl mit drei Siegen im Kugelstoßen, Keulen- und Speerwerfen.

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Das Erste | Sportschau | Paralympics 2020 | 25.08.2020 | 13:00 Uhr