02:03 min | 16.07.2021 | Das Erste

Wie funktioniert Para-Radsport? Die Regeln

Auf der Bahn und auf der Straße wird um Medaillen gefahren. Regeln und Hintergründe. Quelle: parasport.de / DBS

Sportarten

Straßen-Radsport bei den Paralympics: Regeln und Startklassen

Seit 1984 ist der Straßen-Radsport fester Bestandteil der Paralympics. 34 Wettbewerbe gibt es in Tokio, nur in der Leichtathletik und im Schwimmen werden mehr Paralympics-Sieger gekürt.

Straßenrennen werden mit Zweirädern (übliche Rennräder), Dreirädern, Tandems oder handbetriebenen Rollstühlen (Handbikes) absolviert, die der Behinderung der Athleten entsprechen. Blinde sitzen mit einem sehenden "Piloten" auf einem Tandem. Rollstuhl-Sportler, die keine Pedale treten können, fahren mit handbetriebenen Handbikes. Alle anderen Athleten benutzen je nach Gleichgewichtszustand Dreiräder oder Zweiräder.

Handbikes und Dreiräder

Die Rennen auf den Handbikes werden in fünf Klassen (H1-H5) je nach Form und Stärke der Behinderung ausgetragen - gegebenenfalls liegen die Athleten, in der Klasse H5 hocken sie auf den Knien und können Arme und den Rumpf zur Fortbewegung der Handbikes nutzen.

Beim Dreirad sind es zwei Klassen: In der Klasse T1 starten diejenigen, deren Koordination und Muskelkraft im Vergleich zu den Startern der Klasse T2 schwerer beeinträchtigt sind. Rennrad-Wettbewerbe werden in fünf Klassen ausgetragen, die Beeinträchtigungen nehmen von der Klasse C1 hin zur C5 ab. Bei den Tandemfahrern gibt es nur die Klasse B.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Sportschau | Paralympics 2020 | 24.08.2021 | 09:05 Uhr

Stand: 14.04.21 10:13 Uhr