
Angelique Kerber
Steckbrief
in Bremen
Größe: 173 cm
Gewicht: 68 kg
Trainer: Torben Beltz
Beruf: Profisportlerin
Sportliche Eckdaten
Größte Erfolge
Olympische Spiele:Silber 2016
Australian Open:
Sieg 2016
US Open:
Sieg 2016
Wimbledon:
Sieg 2018
Finale 2016
Höchste Weltranglistenposition:
1 (2016)
Neuer Abschnitt
Sportler
Angelique Kerbers Karriere in Bildern
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Angelique Kerber wird am 18. Januar 1988 in Bremen geboren. Als sie drei Jahren alt ist, zieht die Familie nach Kiel. Nach Erfolgen bei den Junioren wird Kerber 2003 Profi.
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Die ersten Jahre auf der Tour sind mühsahm. Doch ab 2007 geht es bergauf. 2009 sorgen jedoch Verletzungen für bittere Rückschläge. Kerber fühlt sich am Scheideweg ihrer Karriere.
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2010 sieht die Welt schon wieder besser aus. Kerber macht weiter - und wie es scheint, besser denn je.
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In Bogota erreicht sie erstmals ein Endspiel auf der WTA-Tour. Dort muss sie sich aber der kolumbianischen Lokalmatadorin Mariana Duque Marino geschlagen geben.
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Dem Höhenflug folgt 2011 ein kapitaler Absturz. Die Karriere hängt am seidenen Faden "Es gibt drei Möglichkeiten: So weitermachen wie bislang, etwas Grundlegendes ändern oder mit dem Tennis aufhören", so Kerber.
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Kerber erholt sich im Tenniscenter "Angie" ihrer Großeltern im polnischen Puszczykowo und erkennt, was ihr der "weiße Sport" bedeutet.
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Höhenflug statt Ende der Karriere: Kerber spielt eine starke Saison 2011 und zieht als Ungesetzte ins Halbfinale der US Open ein.
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2012 geht es weiter bergauf. Beim Hallenturnier in Paris holt Kerber ihren ersten Titel auf der WTA-Tour.
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Kerbers Willen, Kampfkraft und spielerische Klasse bekommt auch Fed-Cup-Kollegin Sabine Lisicki zu spüren. Beide liefern sich ein packendes Duell im Viertelfinale von Wimbledon, das Kerber gewinnt.
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Am Saisonende schlägt Kerber erstmals beim Turnier der acht Jahresbesten auf. Sie verliert allerdings alle drei Matches in der Gruppenphase.
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2013 bleibt Kerber, die in Linz ihren dritten Turniersieg auf der Tour feiert, beständig in den Top Ten und löst erneut das Ticket für das WTA-Finale in Istanbul. Dort scheidet sie wieder früh aus.
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2014 gelingt der Norddeutschen kein Turniersieg. Der Start ins Jahr 2015 verläuft ebenfalls holprig. Doch in der Sandplatz-Saison trumpft Kerber auf und gewinnt in Charleston und Stuttgart.
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Aber es klappt auch auf Rasen: In Birmingham feiert die Kielerin Titel Nummer drei des Jahres 2015.
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Am 30. Januar 2016 ist Kerber am Ziel ihrer Träume: Die Kielerin gewinnt zum ersten Mal ein Grand-Slam-Turnier. Durch einen Final-Erfolg gegen Serena Williams (USA) siegt sie bei den Australian Open.
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Auch in Wimbledon trumpft Kerber groß auf und marschiert ins Finale. Doch dieses Mal ist Serena Williams zu stark für die Deutsche.
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Bei den Olympischen Spielen in Rio erreicht Kerber (l.) ebenfalls das Finale, muss sich dort aber Monica Puig aus Puerto Rico geschlagen geben. Der Traum von einer Medaille wird dennoch wahr - Silber!
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Grand-Slam-Titel Nummer zwei: Kerber gewinnt die US Open in New York im Finale gegen Karolina Pliskova. Am übernächsten Tag ist sie erstmals die Nummer eins der Weltrangliste.
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Doch die wundersame Reise im Jahr 2016 geht noch weiter. Beim WTA-Finale in Singapur brilliert Kerber. Im Endspiel ist gegen Dominika Cibulkova allerdings kein Kraut gewachsen.
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Am Ende des Jahres darf sich Kerber über die Auszeichnung "Sportlerin des Jahres" freuen.
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Frust ist dann jedoch Kerbers ständiger Begleiter in der Saison 2017. Sie gewinnt kein Turnier und rutscht in der Weltrangliste von Platz eins auf Rang 21 ab.
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Doch im Jahr 2018 ist Kerber wieder in Form. Sie gewinnt im Januar das Turnier in Sydney.
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In Wimbledon gelingt ihr schließlich der große Coup. Sie zieht zum zweiten Mal nach 2016 ins Finale ein. Und dieses Mal schlägt die Kielerin Serena Williams.
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22 Jahre nach Steffi Grafs letztem Triumph auf dem "Heiligen Rasen" gewinnt damit erstmals wieder eine deutsche Spielerin das Turnier. Kerber wird erneut "Sportlerin des Jahres".
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Anschließend kommt die Kielerin aber etwas aus dem Tritt. Sie wechselt mehrmals den Trainer. Ein Turniersieg gelingt ihr im Jahr 2019 nicht. 2020 wird wegen der Corona-Pandemie zusätzlich schwierig - Kerber stürzt auf Rang 25 der Weltrangliste ab.
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Mit einer Enttäuschung beginnt auch das Jahr 2021: Nach zwei Wochen strikter Corona-Quarantäne in Melbourne scheidet Kerber in der ersten Runde der Australian Open aus. Auch bei den French Open scheitert sie an der Auftakthürde.
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Doch rechtzeitig vor ihrem Saisonhöhepunkt in Wimbledon kommt die 33-Jährige in Form. Das von ihr selbst mit organisierte Turnier in Bad Homburg gewinnt sie und reist mit Selbstvertrauen nach London.
Stand: 07.07.21 15:09 Uhr